010/2017

my weekly goal: be honest


In der letzten Januar Woche habe ich mich damit beschäftigt ehrlich zu sein.

be-honest

Schnell viel mir auf, das dies für mich im Alltag absolut kein Problem darstellte. 🙂
Ich bin wohl von Grund auf ein sehr ehrlicher Mensch, den es nicht stört, auch mal zuzugeben, wenn er falsch liegt. Vielleicht viel es mir aus diesem Grund auch so leicht mein Ziel in dieser Woche zu erfüllen. 🙂

Dennoch viel mir, vor Allem zu Hause, mit meinem Freund, auf, dass ich ihm gegenüber oftmals nicht ganz ehrlich bin. Das verstehen viele von euch bestimmt im ersten Moment falsch, aber das ist gar nicht negativ gemeint.

Hier ein Beispiel: Wir haben am Anfang der Woche die Aufgaben für den Haushalt verteilt. Normalerweise hätte ich einen Kompromiss vorgeschlagen, bei dem wir beide ungefähr gleich viel Aufwand betreiben müssen, einen der also fair ist. Diese Woche jedoch, musste ich ehrlich sagen, dass ich dazu keine Lust hatte. Ich war platt und kraftlos und war froh, so wenig wie möglich zu tun.. Als ich das dann auch laut aussprach, konnte mein Freund mich vollkommen verstehen und wir berücksichtigten das bei der Planung. 🙂

Es sind viele dieser kleinen Kompromisse in einer Beziehung und auch im Leben selbst, die es einem oftmals unmöglich machen, ganz ehrlich zu sein.

Wie oft verkneift ihr euch einen Kommentar, wenn ihr von der Arbeit kommt und euer Partner oder ein Mitbewohner hat die Wohnung als Saustall hinterlassen? Es ist ein Kompromiss, der dafür sorgt, dass wir unsere ehrliche Bestürzung über den Zustand unseres trauten Heims herunter schlucken, denn wer möchte schon mit den Worten  „Hallo Schatz. Das ist aber schade, dass du Heute den ganzen Tag, während ich auf der Arbeit war, nicht einen Finger im Haushalt gerührt hast.“ ..oder ähnlichen, begrüßt werden? Klar, kann man das alles so freundlich und behutsam ausdrücken wie möglich, dennoch tut es letztelendes oft weh oder wird einfach falsch aufgenommen.

Ich habe versucht diese Kleinigkeiten in dieser Woche so behutsam wie möglich anzusprechen und es hat eigentlich ganz gut funktioniert. Zwar war mein Schatz ein paar mal etwas geschockt, doch als ich ihm dann das Wieso und Wehalb erklärte, hat er mich immer verstanden. 🙂 Erklärungen helfen eben immer weiter.

Alles in Allem hat mir diese Woche eigentlich die Möglichkeit gegeben, mehr auf mich selbst zu achten, denn oftmals habe ich mir die Frage stellen müssen, ob ich das, was gleich kommt, so wirklich tun wollte und oftmals gestand ich mir ein, dass dies leider nicht der Fall war.

Aber gar nicht so dramatisch, denn wie heißt es so schön, Erkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung.;)

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